da bin ich mal wieder.. da die statistik mir verrät trotz meiner blog-abstinenz immernoch treue klicker in der welt habe, hab ich gedacht ich meld mich mal wieder..
tja.. zuhause bin ich natürlich nich, wie immer.. derzeit tummel ich mich in den Gassen von Malta umher. seit über einer woche bin ich jetz schon hier und ich muss sagen.. sonne fetzt.
mittlerweile war ich ja nun auch schon in rom, madrid, marrakesh, fes, im atlasgebirge und am wüstenRAND, betonung auf RAND, denn die dünen waren noch nich mal so groß wie ich und das soll schon was heißen bei meinen 1,5 metern.
rom war voll chic und schön und man konnte alles super erlaufen, wäre da nicht der konstante platzregen gewesen, der uns an 3 von 5 tagen begleitet hat. aber an meinem geburtstag war strahlender sonnenschein und wir waren im colosseum und im forum romanum. außerdem waren wir leckerst italienisches lamm essen und haben eine gemütliche unterkunft mit ölradiotor gehabt, wo man sich super bei einer folge alf wieder aufwärmen konnte. ausserdem waren wir noch im pantheon (bei regen, wie sich das gehört für eine kirche im loch im dach
) und am petersdom und und und…
in der woche darauf hieß es auch gleich schonwieder weiter.. wie immer in meinen ferien, kann ich ja nich auf meinem hosenboden sitzen bleiben und einfach mal entspannen.. also auf auf nach madrid, wo ich meine unifreundin illi getroffen hab. wir haben es uns 2 tage in der spanischen hauptstadt gute gehen lassen, waren lecker tapas essen, sonnenbrillen und halstücher shoppen, auf einer geführten stadttour auf der wir quasi alles gesehen haben, (u.a. auch die miniaturnachbildung von new york city – die shoppingmeile von madrid) , weiter ging es zum eis essen im park, cappucchino schlürfen und einfach nur in der sonne sitzen.
nach 2 tagen spanien ging es dann weiter ins sonnige marokko. eine woche hatten wir zeit um uns so viel wie möglich anzuschauen. der flieger ging nach marrakesh wo wir in einem bezaubernden riad gewohnt haben.
von dort aus konnte man entspannt die souks durchkämmen und sich verlaufen oder auch mal eben überfahren lassen von irren rollerbesitzern, ausserdem wollten wir ein öffentliches hammam aufsuchen, als wir aber einer wand von alte-socken-geruch entgegen traten, haben wir uns doch kurzerhand für das priivathammam in unserem riad entschieden. das war der wahnsinn.. 1,5 h aufweichen lassen, einschmieren, abrubbeln, rumliegen,massage.. besser gehts nich.. also wer mal die möglichkeit dazu hat –> UNBEDINGT MACHEN
von einer terasse am jemaa el fna haben wir uns das teriben auf dem weltkulturerbe entspannt angeschaut und dazu ein leckeres gläschen minztee geschlürft. zu essen gabs couscous en mas und chicken tajine, das is was feines. bei unserer wüstentour haben wir uns mit der gesamten welt in einem bus getroffen. 13 personen, 9 nationen (polen, japan, neuseeland, australien, brasilien, zypern, usa, deutschland und marokko natürlich)! die weltreise kann jetz kommen
innerhalb von einer stunde kam man von brütender hitze zu schneekuppen. das atlasgebirge entpuppte sich als wahnsinnig vielfältig und die autofahrer als wahnsinnig. bei der übernachtung im möchtegern-berber-zelt schien der wind im zelt 10 mal schlimmer als wenn man davor stand. wäre nicht gleich die bundesstraße in sichtweite gewesen, hätte es fast was romantisches haben können. der kamelritt entpuppte sich als mein letzter ritt auf einem lebendigen wesen, so entschied ich mich für den fußweg auf der heimreise. aber niedlich sind sie schon, die kamele, wenn sie nich grad total ausflippen und unsere herren deswegen mehrfach aus über 2 metern höhe abspringen mussten. dafür hab ich immernoch sahara-sand in meinen hosentaschen.. hehe..
nach einer 7 stündigen zugreise und netter unterhaltung mit der marokkanischen jugend erreichten wir fes, wo ich wieder einmal feststellen durfte, wie dankbar ich doch sein sollte, dass die deutschen herren schüchtern am tresen stehen wenn man abends weggeht, während einige marokkanische landsmänner es sich zum hobby machen, einem den gesamten tag hinterher zu staksen. mit hilfe eines marokkanischen fluchtkomplizen, konnten wir den nervigen situationen aber entgehen, waren lecker essen, auf dem markt, in einer koranschule und und und.. am schönsten war es auf einem hügel ausserhalb der altstadt von wo aus man die ganze stadt betrachten konnte.

den letzten tag in tanger (auf grund unseres rückflugs) erspar ich mir hier lieber.
tja und nach 4 wochen anstrengenster universität, mit einer vorlesung pro woche, ging es auch schon los auf das maltesische eiland..
und dort bleib ich jetz auch noch gut 2 1/2 Wochen
aber dazu vllt morgen mehr.
jetzt gibts erstmal eine handvoll bilderchen














